Stiftungsbuch

Finden Sie hier fortlaufend dokumentiert die Aktivitäten der Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch.

20. - 21.01.2017 – Präsentation auf der Grünen Woche in Berlin

Ende Oktober 2016 erhielt unsere Stiftung von der „AG Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ eine Einladung zur Präsentation auf deren Stand auf der Grünen Woche 2017 in Berlin. 

So fuhren am Donnerstag, 19.01.2017 der Stiftungsvorstand und Dorfchronist Hans-Dieter Georg im Mercedes-Sprinter, gesponsert von dem Autohaus AHG Mosel AG in Enkirch, Richtung Berlin. Im Gepäck das Holzmodell des ältesten Fachwerkhauses in Enkirch, den „alten Pitter“. Außerdem noch Werbematerial und rd. 100 Flaschen von Enkircher Winzern gesponserten Weins als Präsente, Gewinne und zum Ausschenken sowie Gutscheine für 3 Wochenenden in Enkirch.

Am nächsten Morgen wurde dann zur Eröffnung der Grünen Woche unserer Platz am Stand in der Halle 4 (Motto der Halle: „Lust aufs Land“) bezogen und alles aufgebaut. Unser „alter Pitter“ stand als Anziehungspunkt auffällig auf der Ecke des Standes. Im Laufe des Tages konnten wir viele interessante Gespräche führen und für unsere Bürgerstiftung und unser Dorf Enkirch werben, später unterstützt durch unsere Weinkönigin Svenja und Weinprinzessin Sandra.

Am Samstag veranstalteten wir ein kleines Quizz, dessen Gewinner öffentlich unter rd. 100 Teilnehmern ausgelost wurden. Auf der Bühne in der Halle fanden regelmäßig Gespräche mit einzelnen Ausstellern unter Moderation des Senders RBB statt. Auch wir (Hans-Dieter Georg, die beiden Weinhoheiten und Dieter Bautz) konnten Enkirch und die Stiftung öffentlich präsentieren. Unser heimischer Bundestagsabgeordneter Peter Bleser, parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, kam extra hierfür nochmals zu uns und stärkte uns bei der Präsentation den Rücken: Er gab öffentlich die Zusage, uns bei der Suche nach Fördermitteln aktiv zu unterstützen. Bürgermeister Roland Bender nahm gleichzeitig an einer großen Diskussionsrunde mit Staatssekretären und Bürgermeistern über Fördermittel teil. Am Abend konnten wir zufrieden in der Gewissheit zweier erfolgreicher Tage unsere Sachen packen und uns am nächsten Tag auf den Weg nach Enkirch machen. 

Ein besonderer Dank geht an die zahlreichen Sponsoren* und die „Cheforganisatorin“ des Stands, Frau Dr. Sabine Bauer von der AG. Sie hat durch die stete Hilfsbereitschaft und Rat zum Erfolg unserer Aktion wesentlich beigetragen.

Sehen Sie hier den kurzen Vortrag zu Enkirch, der auf der Grünen Woche präsentiert wurde: Vortrag Berlin

* Die Sponsoren dieser Aktion:
Autohaus AHG Mosel AG, Hotel Loosen, Hotel & Weinhaus Sponheimer Hof, Gutsausschank Thomas Renk, Weingut Adolf Jung, Weingut Caspari-Kappel, Weingut Immich-Herberts, Weingut Rueff-Röchling, Weingut Stiftshof, Weingut Tempelhof

11.9.2016 – Erfolgreicher Tag des offenen Denkmals in Enkirch

In diesem Jahr nahm erstmals die Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ teil. In drei Führungen erfolgte unter sachkundiger Leitung von Hans-Dieter Georg aus Enkirch die Besichtigungen zweier Fachwerkhäuser sowie der Ratsweinschänke mit Heimatstuben – alle aus dem 17. Jahrhundert.

Insgesamt rd. 120 interessierte Fachwerkfreunde aus nah und fern begutachteten das stark renovierungsbedürftige Haus Jakoby. Durch die teilweise Entkernung des Innenlebens wurden die alte Holzbauweise und die Fächergestaltung sehr gut sichtbar. Anschließend ging es dann zum „alten Pitter, dem ältesten Fachwerkhaus in Enkirch aus dem Jahre 1609. Dieses Haus ist top saniert und innen mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Eine Besonderheit bietet die Wendeltreppe durchs ganze Haus, denn der Mittelposten besteht aus einem einzigen Baumstamm. Zum Schluss standen das schmucke Heimatmuseum mit der Ratsweinschänke, ebenfalls ein Fachwerkhaus, auf dem Programm.

Start- und Zielpunkt des Rundgangs war der Hof im Weingut Rueff-Röchling. Hier konnten sich alle Teilnehmer und Besucher mit Wildbratwurst, Gemüseeintopf, Kaffee und Kuchen sowie allerlei Getränken stärken.

19.9.2015 – Erste Bürgerversammlung

Zur ersten Bürgerversammlung nach Ihrer Gründung hatte die Stiftung für Samstag, den 19.09.2015 die Enkircher Bürgerschaft und alle Grundschüler mit ihren Eltern eingeladen.

Ab 13:00 Uhr waren die Bilder und Werke der Schulkinder aus der Projektwoche im Mai 2015 zu sehen. Gleichzeitig wurde mehrmals der 18-Minuten-Film von Hans Wagner aus Starkenburg gezeigt. Er hatte drei Tage lang die Kinder bei der Projektwoche begleitet und alles festgehalten. Er verstand hervorragend, die Freude und den Spaß der Kinder an diesen Tagen bildlich festzuhalten. Zudem hatten Hans-Dieter Georg und Rolf Weirich ihre umfangreichen Fotosammlungen ausgestellt. So waren einmalige Bilder über den Ort Enkirch, Häuser und Gebäude von 1880 bis heute zu sehen.

Ab 16:00 Uhr folgten informative Fachvorträge von Dr. Klaus Freckmann aus Berlin und Dr. Christian Schüler-Beigang vom Landesdenkmalamt in Mainz über die Entwicklung des Fachwerkbaus und die heutigen Fördermöglichkeiten der Denkmalpflege. Stiftungsvorstand Dieter Bautz informierte anschließend über die Fördermöglichkeiten aus dem Dorferneuerungsprogramm. Kuratoriumsmitglied Ralf Meyer stellte das neue umfangreiche digitale Fachwerkkataster Enkirch vor. Hier sind alle Enkircher Fachwerkhäuser, egal ob denkmalgeschützt oder nicht, mit unterschiedlichen und stets wachsenden Beschreibungen aufgeführt und über eine Karte zugänglich.

Die Kosten der Veranstaltung konnten durch den Verkauf von gespendetem Wein gedeckt werden.

18.5.2015 – Projektwoche „Fachwerk“ an der Grundschule Enkirch

Erstmals gestalteten die Freiherr von Wiltberg-Grundschule Enkirch und die Stiftung Fachwerkdorf Enkirch gemeinsam eine Projektwoche mit allen Grundschülern zum Thema „Fachwerkhäuser in Enkirch“.

In diesen Tagen lernten die Schüler im theoretischen und praktischen Unterricht den Aufbau eines Fachwerkhauses mit den benötigten verschiedenen Materialien kennen und verstehen. Zimmermann Friedhelm Caspari und Architekt Erhard Caspari, beide aus Enkirch, vermittelten anhand zahlreicher Bilddokumente und praktischem Anschauungsmaterial ein umfangreiches Wissen über diese besondere dauerhafte Bauweise. Nach dem schulischen Unterricht gab es dann im ältesten Haus in Enkirch, dem „Pitter“ sowie im Hause „Krieger-Gall“ von innen und außen praktischen „Fachwerkunterricht“. Dazu wurde auch die alte Küche im Heimatmuseum besucht. Um das so gewonnene Wissen zu vertiefen, bastelten die Schüler der 1. und 2. Klasse aus Papier selbst entworfene und bemalte Fachwerkhäuser und erstellten so ein ganzes Dorf.

Den Abschluß der Projektwoche bildete eine gemeinsame Fahrt ins Freilichtmuseum Bad Sobernheim. Hier sahen die Schüler das Haus Enkirch (ehemals Priesterstr.) und lernten bei verschiedenen Mitmachaktionen alte Arbeits- und Lebensweisen kennen.

Mit dieser Projektwoche und ähnlichen Veranstaltungen will die Stiftung Fachwerkdorf Enkirch den Kindern ein Leben im Fachwerkhaus näherbringen und Verständnis für diese alten Kulturgüter wecken.Das gebastelte Fachwerkdorf, die Giebelwände sowie ein Film samt Fotos über diese Projektwoche werden im September 2015 anlässlich einer Veranstaltung in Enkirch zu sehen sein.

31.01.2015 – Zweite Kuratoriumssitzung

Die zweite Kuratoriumssitzung fand bei Nico Caspari statt. Das zwischenzeitlich erstellte Häuserkataster wurde vorgestellt und steht demnächst jedem Kuratoriumsmitglied zur Verfügung. Das Kuratorium soll erweitert werden. Kandidaten stellen sich in der nächsten Sitzung vor. Viele angedachte Betätigungsfelder wurden terminlich festgelegt und die verantwortlichen Kuratoriumsmitglieder hierzu bestimmt. Die erste größere Aktivität der Stiftung ist eine Projektwoche mit der Grundschule Enkirch zum Thema „Fachwerkhäuser“.

2.8.2014 – Erste Vorstands- und Kuratoriumssitzung der Stiftung

Nach der formellen Gründung der Stiftung im März 2014 fand am 2. August die erste gemeinsame Vorstands- und Kuratoriumssitzung, und damit die erste Arbeitssitzung in der Geschichte der Stiftung überhaupt, statt. Die Gremien waren Gast des Weinguts Rueff-Röchling. In der 4-stündigen Sitzung wurde das Arbeitsprogramm für 2014/2015 besprochen und erste Weichenstellungen beschlossen.

Dazu gehört auch die Anlage eines Häuserkatasters mit allen denkmalgeschützten und nichtdenkmalgeschützten Fachwerk-häusern und sonstiger historischer Gebäude mit verschiedenen Bewertungskriterien. Zum Vorsitzenden des Kuratoriums wurde Nico Caspari und Dirk Aldermann zu seinem Stellvertreter gewählt.

16.7.2014 – Landesbehörde würdigt Gründung der Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch

Mit einer Feierstunde hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zustänndige Stiftungsbehörde das Engagement der in jüngster Zeit in Rheinland-Pfalz neu gegründeten Stiftungen gewürdigt.

„Ich finde es großartig, dass Sie sich in den Dienst einer guten Sache stellen und mit Ihrem bürgerschaftlichen Engagement das Gemeinwohl in Ihrer Stadt, Region, Ihrem Dorf oder unserem Land fördern“, so ADD-Präsidentin Dagmar Barzen in Trier.

Eingeladen war auch die Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch, die als Bürgerstiftung mit dem Schwerpunkt Denkmalschutz, an der Mosel eine Pionierrolle inne hat.

4.7.2014 – Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch als gemeinnützig anerkannt

Mit Bescheid vom 4.7.2014 des Finanzamts Bernkastel-Wittlich ist die Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch als gemeinnützig anerkannt. Das bedeutet u. a., dass Spenden und Zustiftungen sowohl privat als auch geschäftlich steuerlich geltend gemacht werden können

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13.5.2014 – Bürgerstiftung von Aufsichtsbehörde anerkannt

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz mit Sitz in Trier hat nach eingehender, mehrmonatiger Prüfung der vorgelegten Satzung die Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch als Stiftung anerkannt.

22.3.2014 – Gründungsversammung der Bürgerstiftung

Es fand die erste Stifterversammlung der Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch statt. Nach eingehender Diskussion der Satzung wurde die Stiftungsurkunde unterzeichnet und die Organe der Stiftung gewählt. Zudem wurde einstimmig beschlossen, die Entwicklung eines Finanzierungskonzepts für die Sanierung und Nutzung des Jacoby-Hauses zu erarbeiten. Gastgeber war das Weingut Rueff-Röchling.